BOARDING TIME – BOARDS NOT BORDERS

Jeden Montag 16:00 – 18:00 Uhr in der Skatehalle-Berlin

Was haben Skateboarding und Integration miteinander zu tun? Ziemlich viel – das beweist unser Projekt Boarding Time. Einmal wöchentlich können junge Menschen bei uns an einem Skateboardworkshop teilnehmen. Das Besondere daran: Dieses kostenfreie Angebot steht geflüchteten Menschen und Jugendlichen aus der Nachbarschaft gleichermaßen offen – so ist eine stetig wachsende Gruppe von Skateboardbegeisterten unterschiedlicher Herkunft entstanden. Die Ausrüstung wird gestellt, jeder Interessierte kann sofort loslegen!

Unser Projekt bietet dabei viel mehr als skaten. Für geflüchtete junge Menschen vereinen wir eine aktive Freizeitgestaltung mit gezielter impliziter Sprachförderung. Denn Sprachen lernt man schneller in der Anwendung und im Gespräch mit Gleichaltrigen, die nebenbei oft zu Freunden werden. Alle TeilnehmerInnen lernen sich gegenseitig mit ihren Lebenssituationen kennen und verstehen, und werden ermutigt, sich auch über Berührungsängste, Vorbehalte und unterschiedliche Ansichten auszutauschen. Neben dem Skaten können sie als Gruppe auch an weiteren Aktivitäten und Ausflügen teilnehmen, über die sie selbst mitentscheiden. Jeden Montag skaten Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam. Im Rahmen des Projektes bilden wir Nachwuchs-Coaches aus und bietet Hausaufgabenbetreuung sowie Sprachförderung für die Teilnehmenden an. Skateboarding fungiert hier also als Integrationstool und dient der impliziten Sprachförderung und Boarding Time wird zu einem Teil gelebter Willkommenskultur.

Das Projekt Boarding Time wurde aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

PARTIZIPATIVE WERKSTATT 

Mit der zu Boarding Time gehörigen partizipativen Werkstatt werden praktische Fähigkeiten parallel zum Skaten geschult. Wir bauen zusammen Rampen, reparieren Skateboards und gestalten das Equipment künstlerisch nach gemeinsam entwickelten Ideen. Besonders wichtig ist es uns, den SkaterInnen ein großes Maß an Eigenverantwortung und Selbstorganisation zuzutrauen. Geflüchtete Jugendliche, die Deutsch lernen und fluchtbedingte Lernrückstände aufholen müssen, leiten nun selbstbewusst durch Ihr eigenes Können und ihren Wissensvorsprung Gleichaltrige an und helfen Ihnen, die Grundtechniken im Skaten zu erlernen.

Durch Gestaltungsspielraum und übertragene Verantwortung werden die Jugendlichen unabhängiger und selbstsicherer – und zwar Jungen und Mädchen gleichermaßen. Die Möglichkeit, Nachmittage einfach frei und nach eigener Wahl zu verbringen ist dabei genauso wichtig, wie einen sicheren Raum für Sport und Spaß zu haben – unabhängig der Herkunft. In der Skatehalle-Berlin haben wir so ein Projekt geschaffen, bei dem Integration, Selbstermächtigung und Spaß Hand in Hand gehen. Darüber freuen wir uns sehr!

 

SKATEBOARDING FOR EVERYBODY 

Jeden Donnerstag 20:00 – 0:00 Uhr in der Skatehalle-Berlin

Unter dem Motto „Skateboarding for everybody“ hat der Drop In e.V. bei uns immer am Donnerstagabend die Streetfläche für alle reserviert, die gerne einmal unter Anleitung außerhalb des regulären Hallenbetriebs trainieren möchten. Das sind zum Beispiel erwachsene (Wieder-) EinsteigerInnen, aber auch alle andere, die sich einen geschützten Raum für ihre Skatesession wünschen. Für alle Interessierten, ganz gleich welchen Levels oder Geschlechts. Zwei erfahrene TrainerInnen leiten einen offenen Workshop von 20:00 -22:00 Uhr gefolgt von einer offenen Session bis Mitternacht in der Skatehalle-Berlin.

 

NACHWUCHS-COACHES 

Wir bilden Jugendliche Skater zu Nachwuch-Coaches aus. In einer neu erlernten Sprache unterrichten sie andere Jugendliche in einer bis vor kurzen noch unbekannten Sportart. Ein Kompetenzgewinn, der die Eingliederung in die neue Gesellschaft langfristig sichern kann.

Saisonkarte

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